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Wenn du dich für meinen Newsletter anmeldest, landet etwa 1x monatlich ein elektronischer Brief in deiner Inbox. Darin erzähle ich dir besondere Geschichten, die mir rund um meine Arbeit begegnen oder was mich gerade bewegt. 

Dazu gibt es Tipps, wie du überzeugend vor Publikum sprichst, sowie das Beste aus deiner Stimme und deinem Körperausdruck machst. Es geht immer: um die verschiedenen Facetten von Kommunikation & Rhetorik

Oft sind Links dabei, ein Hinweis auf einen Blog-Artikel, Ausschnitte aus bewegenden Reden oder persönliche Gedanken über Feminismus, Achtsamkeit und wirkliche Beziehungen. Ab und zu kündige ich ein offenes Seminar an oder schicke dir ein besonderes Angebot.

Ich freue mich, wenn du dich direkt einträgst! 

 
 
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Und hier: ein Beispiel für einen meiner Newsletter.

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Wenn es um Stimme und Sprechweise geht, dann sind die 3 häufigsten Wünsche, die ich von Frauen höre, folgende:

  • ‚Ich will LANGSAMER sprechen.‘

  • ‚Ich will LAUTER sprechen lernen.‘

  • ‚Ich will lernen, TIEFER zu sprechen.‘


Zu dem ersten Wunsch habe ich letztens einen Blogartikel geschrieben. Darin erfährst du, was du konkret verändern kannst, um langsamer zu sprechen. Du kannst nämlich sehr leicht an 3 unterschiedlichen ‚Schrauben‘ drehen.

Natürlich erkläre ich auch, was die Gründe sein können, warum du mit einem solchen Affenzahn durch deinen Vortrag rast oder anderen Leuten im Gespräch schnellschnellschnell etwas erklärst. Also im wahrsten Sinne ohne Punkt und Komma sprichst.

Hier geht’s zu meinem Blogartikel:

So lernst du, langsamer zu sprechen

Tragfähiger und resonanzreich sprechen statt einfach nur lauter

Auch der zweite Wunsch, lauter zu sprechen, ist sehr verständlich. Schließlich machen wir alle viel zu oft die Erfahrung, dass sich vermeintlich die lauteste Person auch durchsetzt. Viele meiner Klient*innen berichten mir, dass sie permanent im Meeting oder sogar beim Bäcker gebeten werden, lauter zu sprechen. Das kann nerven und verunsichern.

Wenn das auch deine Herausforderung ist und du jetzt einfach versuchst, deine Stimme deutlich lauter klingen zu lassen, wirst du wahrscheinlich die Kraft in der Kehle produzieren. Und das kann sehr schnell zu stimmlicher Überlastung führen. Zum lauteren, durchsetzungsstarken Sprechen brauchst du die Kraft verschiedenster Muskelgruppen und natürlich auch deiner Atmung.

Deswegen arbeite ich mit meinen Klient*innen lieber an der Tragfähigkeit und Resonanz der Stimme, als an der reinen Lautstärke. Tragfähig ist deine Stimme, wenn sie mit Leichtigkeit den jeweiligen Raum füllt: es ist die Reichweite deiner Stimme. Und da hilft es oft schon, genauer in den Blick zu nehmen (ja, durch Blickkontakt!), wen du erreichen willst und deine Worte wirklich an diese Person zu senden.

Mit einer größeren Resonanz sprichst du, wenn du wirklich deine gesamten Resonanzräume bewusst benutzt: Rachen, Mund, Nase, Stirnhöhle und Brustkorb. Stell dir die Resonanz deiner Stimme wie bei einem Musikinstrument vor: wenn du ihr einen Ton entlockst, wird er in den verschiedenen Hohlräumen verstärkt und kann richtig schön schwingen.

In deiner idealen Sprechstimmlage sprechen, statt tiefer

Vielfach gilt die männliche, tiefe, sonore Stimme noch immer als der Idealfall und wird mit Durchsetzungsstärke assoziiert. Da liegt der Wunsch, tiefer zu sprechen vieler Frauen nahe, um von den damit verbundenen Vorteilen zu profitieren. Wenn du jetzt aber deine Stimme beim Sprechen einfach ‚runterdrückst‘, ist das ungesund und kann auf lange Sicht zu Stimmschädigungen führen.

Die Höhe oder Tiefe deiner Stimme hängt von der Größe des Kehlkopfs und der Länge der Stimmlippen ab. Frauenstimmen haben eine höhere Schwingungsfrequenz und liegen etwa eine Oktave höher als Männerstimmen.

Wichtig ist, dass du deine physiologisch günstige Stimmlage findest, in der deine Stimme auch bei längerem Sprechen noch entspannt klingt: deine Indifferenzlage. Auch mit einer hohen Stimme kannst du volltönend und resonanzreich in einer entspannten Sprechstimmlage reden.

Manchmal passiert es, dass bei Aufregung und inneren Spannungszuständen oder auch falschem Lautstärke-Einsatz deine Stimme höher rutscht. Doch durch Training und Bewusstwerdung kannst du lernen, auch dann in deiner Indifferenzlage zu bleiben.

Dazu hilft es, wenn du als erstes mit dem Klang dieses Sprechbereichs vertraut wirst: hör dir selbst beim Sprechen in entspannten Situationen genau zu. Und spüre deinem Sprechen körperlich nach: wo spürst du in deinem Körper Resonanzen und Schwingungen? Je genauer du diesen entspannten Sprechbereich kennst, desto leichter kannst du zu ihm zurückkehren und genau in deiner idealen Stimmlage sprechen.

Was sonst noch wichtig und neu ist:

Meine 5 offenen Rhetorik-Seminare sind nun von der DGSS-Berufskommission (Deutsche Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung) zertifiziert. Wenn du also alle 5 Module besucht hast, erhältst du das DGSS-Rhetorik-Zertifikat und hast damit für Arbeitgeber*innen und die Welt einen weiteren Beweis in Händen, dass du wirkungsvoll und überzeugend reden kannst.

Und natürlich werden das auch alle (inklusive dir selbst) schon während dieser insgesamt über 40-stündigen Weiterbildung merken…

Alle 5 Seminarmodule biete ich noch im Laufe dieses Jahres und weiter fortlaufend an. Das bedeutet, dass du auch ganz einfach nacheinander und in welcher Reihenfolge auch immer, die verschiedenen offenen Seminare besuchen kannst und du nach 5 Modulen dein DGSS-Rhetorik-Zertifikat erhältst.

Hier erfährst du mehr über das DGSS-Rhetorik-Zertifikat.

Ich freue mich, wenn wir uns bei einem oder mehreren der Seminare sehen!

Eine weitere erfolgreiche Woche für dich und auf bald,
Beatrix