Wie du deinen Rede-Raum für Effekte und Positionswechsel nutzt

 
 
Photo by Breather on Unsplash

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Jeder neue Raum, in dem du redest und präsentierst, kann eine wunderbare Spielfläche sein.  Ein Ort, an dem du viel über Wirkung und Wahrnehmung rausfinden kannst. Ein Rahmen, in den du deine Inhalte so effektvoll wie möglich setzt.

Es ist ganz egal, wie groß oder klein dieser Raum ist. Große Bühne oder kleiner Konferenzraum – in jedem Ort steckt ein ganz eigenes Potential. Wenn du diese Möglichkeiten zu nutzen verstehst, kannst du mit deiner Rede, deinem Vortrag oder deiner Präsentation ganz neue Wege gehen. 

Jeder Standort in einem beliebigen Raum entfaltet eine eigene Wirkung. Die Positionierung von ‚Requisiten‘ wie Flipchart oder anderen Präsentationswerkzeugen kann ein wichtiges Mittel sein, um eine Aussage zu unterstützen. Damit kannst du wunderbar spielen.  
 

Wenn sich Raum und Redner kennenlernen…

Wenn du einen neuen Raum für deine Rede oder Präsentation betrittst, nimm dir Zeit, um ihn kennenzulernen. Dieser Raum wird deine Bühne sein. Probiere (wenn genug Zeit ist) ganz in Ruhe aus, welche Wirkung du an den unterschiedlichen Orten im Raum erzielst. Und wie du dich da fühlst.

Jeder Raum hat seine Stärken und Schwächen. Räume ‚reden‘ mit uns. Wenn du dir Zeit nimmst, einen Raum kennenzulernen, kannst du ihn gezielter für dich nutzen – und deine Wirkung beim Reden und Präsentieren in ihm steigern.

In einem Raum, mit dem du dich vertraut gemacht hast, wirst du dich trauen, was Neues auszuprobieren. Zum Beispiel einen Positionswechsel innerhalb deines Vortrags. Warum das?
 

Jeder Raum bietet Möglichkeiten für spannende Effekte

Positionswechsel innerhalb einer Rede können eine große Wirkung entfalten. Nebenbei sorgen sie für spannende Effekte. Um etwas zu demonstrieren, kann es sinnvoll sein, auf einen Stuhl zu steigen. Oder auf einen Tisch zu klettern.

Es kann sich auch anbieten, an einer bestimmten Stelle des Vortrags den Raum zu verlassen. Natürlich, um gleich wiederzukommen. Die Möglichkeiten, mit einem Raum, den darin vorhandenen Gegenständen und natürlich den Personen im Publikum zu interagieren, sind grenzenlos.

Schon bei der Vorbereitung am Tisch kannst du das in-Szene-setzen deines Vortrags mitdenken. Immer an der Frage entlang: Was ist bei genau dieser Rede sinnvoll und angebracht?

Wir alle haben gewisse Vorstellungen im Kopf, was ‚normalerweise‘ bei einer Rede oder einem Vortrag passiert. Doch gerade das Unerwartete, ein bestimmtes Ereignis oder eine Handlung, kann für eine besondere Beziehung zwischen Redner und Publikum sorgen.
 

Positionswechsel beim Reden sind ein gestalterisches Mittel

Wenn du eine persönliche Ansage machst oder eine besondere Geschichte erzählst, kann die Bühnenkante der richtige Ort dafür sein. Du könntest dich dort sogar hinsetzen. Wenn es keine Bühnenkante gibt, geht auch die Tischkante. Oder du stützt dich auf dem Tisch auf. Lehnst dich an die Tafel. Setzt dich kurz auf den Boden.

Was ich damit sagen will: Positionswechsel sind ein zusätzliches gestalterisches Mittel! Auch damit darfst du spielen und ausprobieren, was für dich passt. Wenn du dich kurz hingesetzt hast und dann wieder aufstehst, ‚nimmst du dir die Bühne‘ erneut. Das kann viel Energie bringen und die Aufmerksamkeit des Publikums neu fokussieren.

Wichtig dabei ist, dass du solche besonderen Mittel immer mit deinem Inhalt verknüpfst. Sie sollten nicht nur als Spielerei eingesetzt werden. Geh bewusst mit diesen Effekten und Positionswechseln bei deiner Rede um. Sie können deine Aussage unterstützen und stärken. Dann verankert deine besondere Gestaltung deine Inhalte umso nachhaltiger im Gedächtnis des Publikums.  
 

Der Raum ist dein Partner beim Reden und Präsentieren

Trau dich, einen Raum und seine gesamte Infrastruktur und Architektur als Partner zu betrachten. Egal, ob es sich dabei um die ‚große Bühne‘ handelt oder dir zum Reden nur eine Fläche von 1,5x2m zur Verfügung steht.

Möglich ist, was du dir vorstellen kannst – und manchmal noch viel mehr darüber hinaus. Denn einiges wirst du erst beim Machen herausfinden. Und gerade im aktiven Tun beginnt das freudvolle Spiel mit dem Raum und den verschiedenen Positionen darin…