Ich bin überzeugt davon, dass Reden vor Publikum Freude machen kann. Und ich weiß genau, dass es das oft nicht tut. 

Unsicherheit, Nervosität und Lampenfieber sind  stete Begleiter, wenn es ums Reden und Präsentieren vor Publikum geht - und schlagen an den unterschiedlichsten Stellen zu. 

Ich weiß auch, was für eine Erleichterung es ist, wenn's leicht geht: die richtigen Worte zu finden, eine offene Beziehung zum Publikum aufzubauen und voll Vertrauen zu zeigen, was in einem steckt... Deswegen begleite ich Menschen auf ihrem individuellen Weg zu dieser Erfahrung.

Damit verbinde ich zwei Felder, die mir am Herzen liegen: Rede und Theater.

Wie kam's dazu?

Mit 17 Jahren habe ich den Jugend-Redewettbewerb in Wien gewonnen. Ich habe den Stichwortzettel zig Mal umgeschrieben und hatte schreckliches, zähneklapperndes Lampenfieber. Danach war ich unfassbar stolz.

Die folgenden Jahre habe ich vor, auf und hinter Bühnen verbracht und als Regisseurin gearbeitet. Schauspieler faszinieren mich. Ich wollte herausfinden, wie sie in ihren Worten, Bewegungen und Handlungen auf der Bühne diese besondere Strahlkraft entwickeln.

Dabei ist mir klar geworden: Schauspieler haben ihre Präsenz nicht ‘einfach so’. Auf dem Weg zur Aufführung eines Stückes durchlaufen sie einen Prozess: stellen Fragen, suchen, probieren aus.

Aber je genauer sie wissen, was sie tun und warum, je genauer sich die Frage nach dem wie klärt – desto besser können Schauspieler ihre Kraft und Energie in eine bestimmte Richtung lenken, strahlen und wirken. Und genau dieser Prozess ist für jedermann übertragbar auf das Reden vor Publikum.

Das ist keine Solo-Aufgabe. Als Regisseurin und Trainerin verstehe ich meine Rolle deswegen als Begleiterin und Stellvertreterin des Publikums: beschreibend, spiegelnd, Mut-machend und manchmal dazu anstiftend, etwas Neues zu wagen und die Grenzen zu verschieben.

In der Rhetorik sehe ich viele Parallelen zur Theater-Arbeit. Jede Rede ist wie eine kleine Inszenierung. Es werden vergleichbare Stationen wie am Theater durchlaufen: von der inhaltlichen Vorbereitung zur aktiven Probe im geschützten Raum bis zum Auftritt vor Publikum.

Doch anders als am Theater wird dieser Weg bei einer Rede oft allein beschritten und von zahlreichen Unsicherheiten begleitet. Das äußert sich dann in Lampenfieber und Redeangst.

Ich denke, dass das auch anders geht: Schließlich will jeder, der vor Publikum tritt, etwas bewegen mit seinen Worten.  Und ich liebe es, Menschen dabei zu begleiten, ihre Botschaft von der Bühne aus in die Welt zu tragen.
 

Was es hier konkret gibt: Rhetorik-Training und Unterstützung rund um deinen Auftritt

  •  Seminare  rund um Bühnen-Präsenz, den Umgang mit Lampenfieber und Rede-Gestaltung. Damit du vor Publikum dein Bestes geben kannst und außerdem Spaß hast.
     
  • Individuelle Unterstützung beim Reden und Präsentieren vor Publikum. 
     
  • Zusätzlich schreibe ich ARTIKEL, die ich laufend ergänze.

Und sonst so?

Seit einigen Jahren lebe und arbeite ich in Berlin. Ursprünglich komme ich aus Wien, wo ich 1983 geboren bin. Das Leben in Berlin führt gelegentlich zu großen Heimweh-Attacken, die jedoch mit Liptauer-Salzstangerl und Sachertorte kulinarisch kuriert werden können. 

Ich habe an der Universität Mozarteum in Salzburg Theater-Regie studiert und an der Universität Regensburg einen "Master of Speech Communication and Rhetoric" absolviert. Zudem bin ich geprüfte Sprecherzieherin (DGSS).

Ich inszeniere, halte Vorträge und unterrichte, etwa an der FU Berlin.

Von meinem Sohn lerne ich täglich etwas über Präsenz und wie man sich die Bühne nimmt. 

Meditation und jahrelange Beschäftigung mit meiner Achtsamkeitspraxis geben mir Kraft, den Herausforderungen des Alltags gelassen zu begegnen. Viele Inspirationen daraus fließen in meine Arbeit mit ein. 

Ich freue mich, wenn du mir erzählst, wo du beim Reden und Präsentieren gerade stehst. Hier kannst du mich kontaktieren.