Wie du einen erfolgreichen Auftritt trainieren kannst

 
 
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Wenn es um einen bevorstehenden Auftritt mit einem Vortrag oder einer Rede geht, schießen dir sicher viele Fragen durch den Kopf. Auf der einen Seite ist natürlich die inhaltliche Komponente wichtig: "WAS erzähle ich meinem Publikum eigentlich?" "Wie bringe ich meine Inhalte in eine verständliche Form?"

Das kannst du durch eine gute inhaltliche Rede-Vorbereitung beantworten. 

Im zweiten Schritt denkst du dann sicher über das WIE nach: Wie soll ich eigentlich da vorne stehen? Wie soll ich denn mit meine Händen beim Sprechen einsetzen? Wie komme ich am besten auf die Bühne? Wie baue ich am besten Blickkontakt zu meinen Zuhörern auf? 

Diese Fragen sind berechtigt – denn natürlich willst du mit deiner Rede oder Präsentation beim Publikum ankommen und deine Botschaft klar vermitteln.

Du willst nicht nur deinen inhaltlichen Standpunkt vertreten und deine Ideen klar vermitteln, sondern auch körperlich sichtbar Stellung beziehen.
 

Stell vor einem Auftritt alle Zeichen auf Erfolg

Ein sicherer und selbstbewusster Auftritt lässt sich trainieren. Gerade, weil du genau diese Rede vor diesem Publikum nur ein einziges Mal halten wirst, lohnt es sich, im Vorfeld alle Zeichen auf Erfolg zu stellen. Dann wirst du bewusst und überzeugend agieren - und das Beste aus deinem Auftritt vor Publikum herausholen. 

Neben der sorgfältigen inhaltlichen Vorbereitung gewinnst du Sicherheit, indem du deinen Auftritt in all seinen Facetten durchgehst: mit Stimme und Bewegung im Raum. Also: laut sprechen, am besten im Stehen - und auf keinen Fall nur stumm lesen. Bereite dich aktiv vor. 

Das kannst du allein machen oder auch mit Unterstützung von vertrauten Personen als Testpublikum. Oder natürlich im Rahmen eines Auftrittstrainings

Dabei geht es nicht darum, ein uniformes Verhalten anzutrainieren oder um die Vermittlung von festgeschriebenen Regeln. Jeder Mensch ist anders und körperliche Voraussetzungen unterscheiden sich.
 

Mit Training gezielt Wahrnehmung und Stärken ausbauen

Während die eine mit Händen und Füßen redet, benutzt die andere vielleicht kaum Gestik. Die eine tanzt während des Sprechens permanent von einem Bein aufs andere und die nächste drückt stocksteif die Knie durch.

Während die eine Sprecherin ganz leise und ohne Blickkontakt in sich hineinspricht, rast die andere Vortragende ohne Punkt und Komma durch ihre Präsentation. Die Herausforderungen und Reaktionsweisen beim Sprechen vor Leuten sind vielfältig und individuell höchst unterschiedlich. 

Wenn du deinen Auftritt vorab durchgehst, hast du die Chance, wirklich etwas herauszufinden: wo es noch hakt, welche Überleitungen dir nicht klar sind oder welche Stellen dich so nervös machen, dass deine Beine zu zucken anfangen.

Wenn du eine andere Person zusehen lässt, während du deine Rede oder Präsentation durchsprichst, bekommst du danach wertvolle Rückmeldungen. Die kannst du fürs nächste Mal einbauen oder bestimmte Aspekte deines Auftritts sanft verändern. 
 

Auftrittstraining fördert deine Selbstwahrnehmung

Wie du einen erfolgreichen Auftritt hinkriegst. Sicher und bewusst vor Leuten sprechen. Rhetorik für Frauen.png

Genau das ist auch das Ziel eines Auftrittstrainings: die Selbstwahrnehmung wird gefördert. So bekommst du Schritt für Schritt selbst mit, was du tust, wenn du vor Publikum stehst.

Wenn ein bestimmtes Verhalten zu Verspannungen führt, dann lernst zu es zu verändern. Natürlich auch, wenn du sprecherische Gewohnheiten hast, die für das Verständnis deiner Inhalte nicht förderlich sind.  

Viele Frauen gehen beim öffentlichen Sprechen nicht wirklich mit der Stimme runter am Ende eines Satzes. Oder sprechen wahnsinnig schnell und ohne Pause - aus Angst, unterbrochen zu werden. Gerade das sind Verhaltensweisen und sprecherische Gewohnheiten, die sich leicht verändern lassen - und eine Riesen-Wirkung haben! 

Auch bestimmte Körperhaltungen laden Verspannungen geradezu ein. Dazu zählen etwa hochgezogene Schultern, zur Faust geballte Hände oder vor der Brust verschränkte Arme.

Das Festhalten am Pult, an einem Stuhl oder Tisch beim Reden kann vorhandene Verspannungen verstärken. Und diese Verspannungen übertragen sich flugs auf dein Publikum - ob du es willst, oder nicht. 

Wenn du es schaffst, dir diese körperlichen Haltungen bewusst zu machen und in einen förderlichen Ausdruck umzuwandeln, bist du einen großen Schritt weiter.

Es geht in der Rhetorik immer auch darum, die eigene Körperspannung wahrzunehmen. Denn dann kannst du sie kontrollieren und sanft verändern. Dadurch gewinnst du an Stabilität, Sicherheit und Präsenz. 
 

Du verbesserst deinen Umgang mit Lampenfieber

Weil äußerlich sichtbare Verspannungen immer mit innerer Spannung zusammenhängen, rückt ein Auftrittstraining auch den Umgang mit Lampenfieber in den Fokus.

Eine Rede vor Publikum ist für viele Menschen an sich schon eine Extremsituation. Das Lampenfieber vor einem Auftritt macht den Umgang damit noch schwerer: der Puls rast, die Gedanken überschlagen sich und die Hände werden schweißnass.
 

Auftrittstraining als Trockenschwimmen

Wenn du deinen Auftritt vorab trainierst, kann das die Funktion von Trockenschwimmen erfüllen. Das Ganze ist mit einer Probe vergleichbar.

Weil du dich im Vorfeld schon mit verschiedenen Eventualitäten beschäftigt hast und Lösungsmöglichkeiten kennengelernt hast, kannst du im Ernstfall auf diese Erfahrungen zurückgreifen. 
 

Zu jeder Herausforderung beim Reden gibt es förderliche Alternativen

Deine Wahrnehmung wird durchs aktive Machen auf  förderliche Alternativen gelenkt: Vorher hättest du vielleicht vor lauter Nervosität schon auf dem Weg zum Publikum zu sprechen angefangen.

Nun erlebst du, was für einen Unterschied es macht, eine Rede selbstbewusst anzufangen und alle Fäden gelassen in der Hand zu halten.

Durch eine immer bessere Selbstwahrnehmung lernst du die Ableitungsbewegungen kennen, die durch innere Spannung entstehen – und wie du diese verändern kannst. Wenn ein Körper unter Stress steht, versucht er natürlich, Spannung loszuwerden: durch Schnell-Sprechen oder durch 'tanzende Beine'. 

Hierzu gibt es vielerlei  Alternativen, die sich gut anfühlen – und nach außen sicher wirken. Wie etwa eine aufrechte Körperhaltung, die präsent und offen ist, sodass du mit dem Publikum optimal kommunizieren kannst.

Einen sicheren Stand, der dir Bodenhaftung verleiht, ohne dich festzunageln. Körperspannung, die optimal an die Sprechsituation und das Redeziel angepasst ist.

Ein erfolgreicher Auftritt besteht aus mehreren Faktoren: Wenn deine inhaltliche Brillanz sich mit körperlicher Ausdrucksstärke und einem starken Bewusstsein für den Moment des Auftritts trifft, dann wirst du dein Publikum mitreißen und überzeugen!

 

Willst du deinen Auftritt durch gezieltes Training verbessern und mehr Bewusstsein auf der Bühne entwickeln? Dann gehen wir deine Themen im Rahmen einer Probe vor deinem Auftritt miteinander an!