Maria Magdalena

 
 

Maria Magdalena von Friedrich Hebbel

Stück

'Maria Magdalena' beschreibt eine Welt, in der Kinder und Eltern durch Schuld und Schulden verbunden sind. Eine Welt, in der die Angst vor Statusverlust und vor dem sozialen Abstieg regiert. Wo der Blick der anderen auf einen selbst das Wichtigste ist und drohende Schande der Tod. In dieser Welt kann es kein gutes Leben geben – für niemanden.

Uns hat interessiert, inwiefern sich permanenter Druck von außen auf einen jungen, am Anfang stehenden Menschen auswirkt. Wie kann es passieren, dass eine junge Frau lieber gegen sich selbst Amok läuft – als den Männern und den Umständen, die sie langsam zerquetschen, die Stirn zu bieten? Oder ist Selbstmord am Ende gar der wahre Widerstand?
 

MEISTER ANTON     Ich verstehe die Welt nicht mehr!
 

Presse

„Die junge, in Dresden nicht mehr unbekannte Regisseurin Beatrix Schwarzbach hat mit ‚Maria Magdalena‘ Hebbels bekanntestes ‚bürgerliches Trauerspiel‘ inszeniert, als immer wieder berührendes Familiendrama im großen und kleinen Weltgefüge. (...) Dass es der Regisseurin weitgehend gelungen ist, pures Gefühlstheater zu vermeiden, muss man ihr und den Schauspielern absolut zugute halten.“
Gabriele Gorgas, Sächsische Zeitung, 7.2.2009


 

Bühne & Kostüme   Christina Mrosek     IIIII     Dramaturgie   Kara Kochta      IIIII     Fotos   Hans Ludwig Böhme
Mit   Florian Beyer, Lars Jung, Nele Jung, Nikolai Plath, Michael Schrodt, Helga Werner
Staatsschauspiel Dresden     IIIII     Februar 2009